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Biermeile – 2015 „Erlebnistour der Bier- und Burgenstraße“

Und schon wieder ist ein Jahr vergangen. Monate sind vergangen, dass wir was geschrieben haben…. Nun ist es wieder soweit! Die Biermeile öffnet in Kürze wieder ihre Pforten. Und wir werfen mal einen gespannten Blick in die Zukunft.

Das 19. internationale Berliner Bierfestival steht unter dem Motto „Erlebnistour der Bier- und Burgenstraße“ und wird vom 7. August bis zum 9.August an der Karl-Marx-Allee zwischen Strausberger Platz und Frankfurter Tor stattfinden. Das letzte Motto war  „Craft Beer – Handwerklich gebraute Bierspezialitäten“ und naja… Lest selber nach. In diesem Jahr wird z.B. die traditionsreiche Vereinsbrauerei Apolda mit dem spritzig-frischen Apoldaer Hefeweizen Hell, die Watzdorfer Traditions- und Spezialitätenbrauerei aus Bad Blankenburg am Fuße der Burg Greifenstein mit dem Watzdorfer Festpils 1411 sowie das Bürgerliche Brauhaus Saalfeld mit dem Ur-Saalfelde. Des Weiteren noch das Bürgerliche Brauhaus Saalfeld mit dem Ur-Saalfelder. Das sind zumindest laut der offiziellen Biermeile-Seite die offiziellen Aufhänger.

Auch dieses Jahr werden uns die Initiatoren und Organisatoren mit 340 Brauereien aus 87 Ländern, mit 2400 einmalig vertretenen Bieren, sowie 22 Bierregionen mit kulinarischen Spezialitäten und 20 Bühnen mit Live-Musik, mit nationalen und internationalen Künstlern, bei freiem Eintritt beglücken.

Ich gehe wieder mit sehr positiven Erwartungen an die Biermeile ran. Die Menschen werden sich nicht ändern, da brauchen wir uns nichts vormachen. 😉 Aber die Veranstalter haben mich im letzten Jahr sehr überzeugt!

Also kommen wir noch noch zu den Fakten und Terminen:

19. Internationales Berliner Bierfestival 2015
Öffnungszeiten:
Freitag, 7. August: 12 bis 24 Uhr
Sonnabend, 8. August: 10 bis 24 Uhr
Sonntag, 9. August: 10 bis 22 Uhr
Eintritt: frei

Infohotline: 030 – 65 76 35 60

www.bierfestival.berlin

Wir freuen uns drauf euch zu sehen! Lasst einen Kommentar da, wann ihr da seid. Vielleicht bekommen wir es hin und trinken ein gutes Bier zusammen.

 

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Biermeile 2014 – überfüllt, laut und vor allem schön voll.

Das 18. Internationale Berliner Bierfestival ist vorbei und selbstverständlich waren wir am Start. Als große Craft Beer Fans konnten wir uns das natürlich nicht entgehen lassen, da das diesjährige Motto „Craft Beer – Handwerklich gebraute Bierspezialitäten“ hieß. Zu den verschiedenen Craft-Beer Sorten stellte der Veranstalter auch schon sehr weit vor dem Fest einen Newsfeed  auf der eigenen Homepage online. Interessierte konnten sich daher schon vorab wichtige Informationen zu den Brauereien und weiteres ansehen. Wer auf dem Festival eine Karte erstanden hat konnte auch die richtigen Stände um das „Motto-Bier“ nicht verpassen. Daher an der Stelle Hut ab, lieber Veranstalter. Denn diese waren schön auf der Karte als solche zu erkennen. Typisch für uns, hatten wir keine Karte und rannten Freitags Plan- und Ziellos los und wunderten uns warum die Stände nicht Markiert sind, wenn es doch schon das Motto ist. Auf dem Handy haben wie die Markierungen wohl übersehen. 

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Freitag ging es also vom Frankfurter Tor los ins Getümmel. Erschlagen von der puren Masse an Ständen haben wir erleichtert durchgeatmet, als wir nach ca. 5-10 Minuten den Stand von Fuller’s fanden und vor der ersten Wahl des Tages standen. Hannes‘ erste Wahl war das ESB by Fuller, Smith & Turner, während meine Wahl auf ein leckeres Oyster Stout gefallen ist. Weiter gings durchs Getümmel und bis wir die nächsten für uns interessanten Stände ausmachen konnten, vergingen bestimmt noch mal gute 20 Minuten. Aber dann hatten wir Sie auch schon gefunden: Den Stand der Berlin Bier Academy und Derer Import GmbH  🙂 Bei Derer handelt es sich um den aktuell größten deutschen Importeur von Craft Beer. Wer oder was die Berlin Beer Academy ist, haben wir ja schon hier erläutert. Also angekommen und gleich mal ein Bier bestellt. Schon da war uns klar, dass wir bei der Auswahl an den beiden Ständen sicher nicht groß weiterziehen müssen. Aus dem Grund haben wir uns einen Satz Bierbänke geentert, welche sich dann mit Freunden und Bekannten füllten und den Abend abrundeten.

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Der Samstag begann mit einem Tasting der Berlin Beer Academy mit Silvia Kopp, an dem wir am Samstag Vormittag teilgenommen haben. Keine neue Erfahrung denn auch schon bei den Donnerstag zuvor waren wir unter den Teilnehmern, aber es ist immer sehr interessant. Über die Tastings berichten wir aber noch mal separat. Den Rest des heissen Samstag haben wir dann tagsüber zuhause verbracht und uns erst wieder am Nachmittag auf den Weg zur Biermeile gemacht. Diesmal sind wir eine U-Bahn Station weiter gefahren (Weberwiese) und sind auf der Biermeile weiter Richtung Straußberger Platz. Wer nun auf die Karte schaut und daran denkt, dass wir wegen dem Craft Beer da waren wird sehen, dass das ein Fehler war. 😛 Unterwegs einen Bierstand nach dem anderen begutachtet aber keiner hat uns irgendwie verleitet was zu trinken. Bis wir an den Stand der Brauerei Kundmüller kamen der nicht nur durch einige witzige Schilder mit Aufschriften wie z.B.: „Hier schenkt der schönste Brauer in NRW aus“ sondern auch dadurch, dass das Weiherer Kellerbier direkt vor den Augen abgefüllt wird. Und das mit der laut der Brauerei ältesten und kleinsten mobilen Abfüllanlage, die noch in Betrieb ist.

Das animierte uns dann dem Keller Bier eine Chance zu geben und…. naja. Meins war es leider nicht und auch Hannes war nicht allzu begeistert. Wenige Meter weiter fanden wir dann das für einen warmen Tag erhoffte und sehr angenehme Hoegaarden Witbier by Brouwerij van Hoegaarden. Ein leckers Witbier, dass ich euch echt empfehlen kann. Auf dem weiteren Weg durch das Festival war dann vorerst nichts mehr was uns  interessierte. Wir haben dann nur noch ne kurze Pause (ohne Bier) an den Ständen von Berliner Kindl gemacht um Cultus Ferox noch einen Moment zu lauschen, die gerade dort Ihre Melodien zum Besten gaben. Craft Beer war wie man sieht an dieser Seite des Festivals rar und wir wollten uns schon mit dem Gedanken, wir müssen wieder durch die Masse zurück, abfinden.  Aber mit Glück im Unglück fanden wir den Stand vom Haus der 131 Biere aus Hamburg. Der Abend war gerettet, denn auch die hatten einiges an Craft Beer im Angebot.

Als Randbemerkung: sehr Positiv fand ich die Vielzahl an Toiletten. Denn das viele Bier will ja auch mal wieder raus. Die Schlangen die sich bildeten waren recht überschaubar. Ich muss denke ich keinem erzählen dass „Dixie-Klos“ gerade bei den Temperaturen und der hohen Frequentierung nur was für hartgesottene und Apnoe Taucher sind. Aber es gab ja auch noch Toilettenhäuschen und -wagen. Hier kostete das Verrichten der Notdurft zwar 50 Cent aber dafür wurden diese regelmäßig gereinigt, was sich auch in einem deutlich angenehmeren Geruch niederschlug. Für die Herren der Schöpfung standen Freiluft-Pissoirs entlang der Biermeile. Habe ich so noch nicht gesehen, aber das fand ich eine coole Sache. Das alles hat die Leute aber leider nicht davon abgehalten den Menschen, die direkt an der Biermeile Wohnen an die Hauswand zu pinkeln – egal ob Mann oder Frau. Das ist nichts neues, aber uns hat diese Selbstverständlichkeit mit der das gemacht wurde einfach aufgeregt. „Da ist nen Absperrband? Egal ich MUSS da jetzt hinpinkeln“…. Ohne Worte, denn 2 Meter weiter standen schon die nächsten Klos.

Preislich war die Biermeile insgesamt sehr hoch angesetzt. Ich weiß, dass ist auf solchen Festen normal, aber das Global Craft Beer Festival hat uns gezeigt, dass es auch anders geht. Auf der Biermeile kostete ein 0,25l Glas Bier um Schnitt, 3,50 – 4,50 EUR, Flaschen mit 0,33l teilweise bis zu 6 Euro – zuzüglich Pfand. Da purzelten die Euro nur so bei mir.

Die Kulinarischen Gelüste der Besucher kamen natürlich auch nicht zu kurz und ich denke bei der doch recht anständigen Auswahl an verschiedenen Buden wohl jeder Besucher etwas nach seinem Geschmack gefunden hat. Neben Bier und Essen gab es auch Musik. Laute Musik. Musik, die nicht nach meinem Geschmack war aber auch hier kann ich ein Auge zu drücken.Vielleicht habe ich die Acts ja auch nur verpasst, die ich gut gefunden hätte. So wie am Samstag Mittag Cultus Ferox. Aber die Lautstärke war auf Dauer schon eine Belastung.

Was mich an diesem Wochenende auch ein wenig verwundert hat: Da sitzen bei einem internationalen Bierfestival glatt Grüppchen mit einer Kiste Sternburger am Rand. Ok, werfe ich einen Blick in mein Portemonnaie verstehe ich das gut. Denn die Preise waren wie gesagt recht happig, wenn man sich dort längere Zeit aufhalten wollte. Außerdem tummelten sich doch unglaublich viele Leute an den Ständen und Bierbänken der großen Industrie-Brauereien. Da stelle man sich vor, dass Berliner auf ein internationales Bierfest gehen, auf dem es 2400 unikate Biersorten gibt und sich den ganzen Tag am Berliner Kindl stand rumtreiben, wo das Bier 300% mehr als im Spätkauf nebenan kostet. Aber egal, jeder geht ja mit einer anderen Intension auf ein solches Festival. Vielleicht genießen einige Leute ja auch nur die Stimmung usw.

Das waren also unsere Erfahrungen, Kommen wir zum Fazit:

Wie schon oben erwähnt war es voll, laut und wenn man sich durch die Menschenmassen über das Gelände begeben wollte, wurde man aufgrund der zu dicht an einander platzieren Bühnen teilweise von zweien gleichzeitig mit furchtbarem Gedudel penetriert. Absolut nicht meins. Da wir aber das Glück hatten an beiden Abenden gleich Stände mit einer guten Auswahl an für uns interessanten Bieren zu finden, brauchten wir uns dem Martyrium „In-Massen-über-das-Festival-schleichen“ nur einmal zu geben. Alles in Allem hat der Veranstalter sich mit dem Fest aber viel Mühe gegeben. Ich weiß nicht, ob es in Berlin die Möglichkeit gibt, aber vielleicht sollte man mal über eine andere Location mit mehr Platz nachdenken.

Insgesamt hat es aber auch Spaß gemacht und die Biermeile sollte man mal gesehen haben. Man sollte halt nur gute Nerven und vor allem keine Platzangst haben.

Achso, für die die sagen, dass große Menschenansammlungen und Alkohol auch immer Ärger mit sich bringen. Auch auf diesem Festival, wie auch auf dem kleineren Berlin Craft Beer Festival und dem Global Craft Beer Festival, habe ich nichts davon mitbekommen, dass es irgendwie zu großen Schwierigkeiten oder Gewalt gekommen wäre.

 

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18. Internationales Berliner Bierfestival 2014

Kommendes Wochenende steht das Global Craft Beer Festival Berlin 2014  an, dicht gefolgt vom 18. Internationalen Berliner Bierfestival oder wie der Berliner sagen würde: Die Biermeile.  Daher heißt es auch vom 01.08.2014 bis zum 03.08.2014 an der Karl-Marx-Allee Biere vom feinsten. Denn das diesjährige Motto heißt: „Craft Beer – Handwerklich gebraute Bierspezialitäten.“ Natürlich unser Lieblingsthema und wir werden sicher dort sein.

Bei ca. 2400 Bierspezialitäten von 340 Brauereien aus 87 Ländern, ist die Auswahl sehr groß, mal sehen ob wir alle schaffen 😛 . Zudem wird es 20 Bühnen mit Livemusik geben, welche sich über die 2,2 Km Gesamtstrecke verteilen. Es wird also immer für genug Unterhaltung gesorgt sein. Aufgrund der Länge übrigens auch der Name Biermeile, nebenbei ist es zudem der längste Biergarten der Welt.

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Damit man auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit hat, viele verschiedene Biere zu probieren ohne gleich in den Seilen zu hängen, gibt es auch dieses Jahr wieder den traditionellen Pro(Bier)Krug. Das ist letztlich einfach ein kleinerer Bierkrug mit nur 0,2l Inhalt, um möglichst viele Biere probieren zu können.

Wie jedes Jahr gibt es auch dieses mal vier Festbiere, dabei handelt es sich um vier verschiedene deutsche Craft Biere:

BIERoLo light vom Frankenwälder Brauhaus, gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot

Wipprator Festivalbier der Traditionsbrauerei Wippra, ein traditioneller, Malzlastiger Doppelbock

Atlantik Ale der Störtebeker Braumanufaktur, ein kräftig gehopftes Ale

COCO D´OR der SchwarzwaldGold Braumanufaktur, ein säurelastiges Spezialbier, angelehnt an die Berliner Weisse

Ich glaube größer könnten die Unterschiede zwischen den Bieren kaum sein, aber das ist auch gut so. So erhält man direkt einen Einblick in die Vielfalt des Bieres.

Zu guter letzt natürlich noch die Öffnungszeiten und der Weg dorthin:

Freitag, 1. August: 12 bis 24 Uhr
Sonnabend, 2. August: 10 bis 24 Uhr
Sonntag, 3. August: 10 bis 22 Uhr

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

U5 bis Straußberger Platz, Weberwiese oder Frankfurter Tor
Straßenbahn 21 oder M10 bis Frankfurter Tor
Buslinie 21 bis Frankfurter Tor

Teilnehmer sollten vorab auch einen Blick auf die Festivalordnung werfen und immer daran denken: Bier ist ein Genuss- und kein Rauschmittel! Also übertreibt es nicht 🙂