Epiphany onE Puck – Bier trinken, Smartphone laden

Manchmal glaubt man, man hätte bereits alles gesehen. Aber dann kommt doch irgendjemand mit einer Idee um die Ecke, an die man niemals geglaubt hätte. Worum es geht? Eigentlich nur ein mobiles Ladegerät für euer Smartphone (oder MP3-Player, usw.). Aber nicht wie man es kennt mit integriertem Akku, den man erstmal laden muss, sondern die benötigte Energie wird direkt vor Ort erst generiert.

Die Rede ist vom Epiphany onE Puck, einem Ladegerät dass auf einer fast 200 Jahre alten Technik basiert – dem Sterling Motor. Der Sterling Motor erzeugt Energie aus Temperaturunterschieden. Zum Zeitpunkt seiner Erfindung funktionierte das noch nicht so ganz und er war auch alles andere als Effizient. Mittlerweile ist die Technik aber so weit, dass ein Gerät so groß wie euer Handteller rund 5 Watt Energie erzeugen kann, nur durch den bloßen Temperaturunterschied.
Prinzipiell kann mit dem onE Puck alles geladen werden, was einen USB Anschluss zum Laden nutzt und maximal 5W benötigt. Die meisten High-End Smartphones brauchen zwar mittlerweile mehr Leistung, aber dann laden sie eben etwas langsamer.

Das heißt für euch: Entweder Abends zum laden das kalte Bier drauf stellen, oder morgens den heißen Kaffee. Ist auch ne super ausrede, um sich noch ein Bier zu bestellen: „Mein Akku ist fast leer!“.
Generell ist es ein super Grund, sich noch ein eiskaltes Craft Bier zu gönnen. Und wenns eins zu viel war, lädt der morgendliche Kater-Kaffee das Gerät einfach weiter. Ein Demo-Video des ganzen gibt es natürlich auch:

Klingt eigentlich zu schön um Wahr zu sein, oder? Der Haken an der ganzen Geschichte ist halt einfach, dass das Gerät noch nicht fertig ist, sondern sich noch im Prototyp-Stadium befindet und die Jungs und Mädels hinter dem Projekt noch via Kickstarter Geld für die weitere Entwicklung sammeln. Also noch ist nicht klar, wann es erhältlich sein wird und ob das Projekt überhaupt gelingt. Aber mit Epiphany steht keine kleine Firma dahinter, also bin ich da guter Dinge.
Der zweite Haken: Der Preis. Via Kickstarter könnt ihr zwar noch zu $99 vorbestellen – also rund 76€ -, dazu kommen dann aber noch einmal $15 Versand, was 11,60€ entspricht. Im Handel soll es später für über $150 zu haben sein – also satte 116€! Für ein Ladegerät wirklich kein geringer Preis, wenn man dabei bedenkt was herkömmliche Powerbanks kosten.

Aber auf jeden Fall ein Projekt, das ich im Auge behalten werde – auch wenn mir der Preis aktuell deutlich zu hoch erscheint.

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