Archive for : März, 2015

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Duckstein Opal Pilsener Grand Cru

Vor Kurzem wurde das zweite Bier aus der Edelstein Trilogie von Duckstein veröffentlicht – das Duckstein Opal Pilsener Grand Cru. Seit ca. 15. März 2015 kann man dieses Edel Pilsener auch im Handel erwerben und wenn wir uns mal die Rezeptur ansehen, dann würde ich am liebsten gleich los und mir das eine oder andere zu Gemüte führen. Neben Cascade, Hüll Melon und Halertauer Opal kommt noch die Kalthopfung mit Mandarina Bavaria hinzu. Abgerundet mit Pilsener, Münchner sowie Cara hell & red Malzen, kann es doch eigentlich nur ein gutes Pilsener sein, oder? Die Stammwürze von 11,8% und 25 Bittereinheiten, lassen zumindest darauf schließen. Wir sind gespannt! Mit Alk. 4,9 % vol. gehört das Opal Pilsener Grand Cru sicher nicht zu den alkohlhaltigsten Bieren, reiht sich aber auch in diesem Bereich perfekt in die große Welt der Pilsener ein und ich vermute mal, dass es geschmacklich weit herausstechen wird. Ich werde mir schnellstens eines besorgen.

Den Anfang der 2015 Edelstein Trilogie hatte Anfang des Jahres schon das Bernstein Märzen Grand Cru gemacht, welches durch seine wohl durchdachte Rezeptur und der Karamellnote bereits überzeugte. Die Braumeister Kollektion für 2015 wird im Herbst mit dem Rubin Bock Grand Cru abgeschlossen und ich brauche nun wohl nicht zu erwähnen, dass wir auch auf das Rubin Bock Grand Cru mehr als gespannt sind und wenn es soweit ist, natürlich auch davon berichten werden.

Aber nun zu euch! Wer von euch hatte denn schon das Vergnügen das Duckstein Opal Pilsener Grand Cru oder das Bernstein Märzen Grand Cru zu probieren und mag seine Meinung mit uns teilen? Nutzt einfach die Kommentarfunktion. 😉

 

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2. Berliner-Weiße-Gipfel

Am 28.03. 2015 findet zum zweiten mal der Berliner-Weiße-Gipfel statt. Präsentiert wird der Gipfel von Brewbaker & Freigeist Bierkultur. Alle die Interesse an dieser Berliner Bier-Spezialität haben oder bereits Fan sind haben an diesem Abend die Möglichkeit, sich mit Brauern auszutauschen und natürlich auch jede Menge des herrlich erfrischenden Bieres zu probieren. Als „Austragungsort“ des Berliner-Weiße-Gipfels dient die Arminius Markthalle in Moabit.

Der Berliner-Weiße-Gipfel ist eine Initiative der Berlin Beer Academy und soll dagegen wirken, dass dieser, zu Unrecht, immer mehr in Vergessenheit geratene Bierstil wieder mehr Beachtung findet. Und da stehe ich voll hinter. Wenn ich nur zurückdenke, wie wir bei gefühlt 1000°C auf dem Global Craft Beer Festival in Marzahn standen und wie erfrischend die Weiße von BrewBaker war, bekomme ich immer noch Gänsehaut. 🙂

Die beiden symbolischen Gastgeber Michael Schwab von BrewBaker aus Berlin und Sebastian Sauer von Freigeist Bierkultur aus Köln haben gemeinsam für dieses Event einen Sondersud erdacht und eingebraut – das Gipfelbier. Und darauf sind sicher nicht nur wir sehr gespannt.
Neben diesem Sondersud werden aber natürlich auch noch weitere Sorten Weiße und andere Sauerbiere zu probieren sein, die von den verschiedenen Brauern angeboten werden. Tja, ob der Zeitraum von 18:00 bis 22:00 Uhr dazu ausreicht, ist fraglich. Denn leider wird der Gipfel lediglich in diesen Zeitraum stattfinden. Außerdem werden interessante Präsentationen rund um diese spezielle Biersorte angeboten die sicher für Kurzweile sorgen und den Wissenshunger der Interessenten stillen.
Wer trinkt, will aber natürlich auch gut gespeist werden. Auch dafür ist auf dem Berliner-Weiße-Gipfel in Form eines Hungerturms gesorgt. Diese regionale Art der Verköstigung, die aus dem 19. Jahrhundert stammt, beinhaltet in der Regel deftige Gerichte wie Rollmöpse, Schmalzbrote, Soleier, Buletten und Mettwürstchen.

Wer teilnehmen möchte, der muss sich vorher anmelden und Vorkasse leisten. Das dient dazu, dass die Organisation und Planung des Events etwas einfacher und übersichtlicher gestaltet werden kann. Ihr wollt teilnehmen? Dann meldet euch per E-Mail an anmeldung@berlinbeeracademy.de. Laut SlowFood wird es voraussichtlich auch noch wenige Karten an der Abendkasse geben, aber verlassen würde ich mich nicht drauf, dass ihr auch wirklich eine bekommen werdet.

Fassen wir zusammen.

Was?
2. Berliner-Weiße-Gipfel

Wann und wo?
Am 28.03.2015 von 18:00-22:00 Uhr in der Arminius Markthalle in Moabit,
Arminiusstrasse 2-4, 10551 Berlin

Was kostet der Eintritt?
Eintritt (Vor- oder Abendkasse) sind 10,- EUR. Darin enthalten sind 5 Chips für den Verzehr. Weitere Chips können zum Kurs 1,- EUR pro Chip erstanden werden. Die Preise legen wie immer die Brauer und Essenskredenzer selbst fest.

Wie nehme ich teil?
Wie oben erwähnt, bitte vorab per Mail an anmeldung@berlinbeeracademy.de wenden und sich anmelden und per Vorkasse zahlen, da die Abendkasse recht mau bestückt sein wird.

Na dann viel Spaß und vielleicht sehen wir uns ja dort.

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Sierra Nevada nimmt Kurs auf Deutschland [Update]

Die Amerikanischen Craft Brauer sind offenbar weiter auf Expansionskurs nach Europa. Nach Stone Brewing und Urban Chestnut hat nun wohl auch Sierra Nevada Pläne zukünftig in Deutschland zu brauen.

Denn das Problem mit Importen nach Deutschland bzw. Europa ist ja ganz einfach: Zu lange Wege, auf denen das Bier selbst bei optimaler Lagerung an Aroma verliert. Ein wirklich frisches US-Bier ist daher eher selten anzutreffen – wenn dann in der Regel nur zu größeren Events wie der Braukunst Live! in München oder auch der Biermeile in Berlin, für die dann extra eine Ladung per Flugzeug statt Schiff über den Atlantik geholt wird. 

Bei Brew Berlin hat man nun bei einem Gespräch mit Steve Grossman, dem Bruder von Sierra Nevada Gründer Ken Grossmann, erfahren, dass es wohl bereits konkrete Pläne für einen Schritt über den großen Teich gibt.

Eine neue, eigene Brauerei sei zwar nicht geplant, aber man ist auf der Suche nach Partnern um zukünftig Kollaborationssude mit deutschen Brauern sowohl in den USA, als auch in Deutschland aufzusetzen. Zwar sei nur jeweils ein Sud jährlich geplant, aber irgendwo muss man ja anfangen, oder? Für mich stellt sich hier nur die Frage, wer von den hiesigen Brauern in Frage käme. Von den möglichen Volumina hinken die hiesigen Brauer ja doch noch ein wenig hinterher :). Die Vorteile liegen aber klar auf der Hand: Junge Brauer können so direkt von der Erfahrung der „großen“ im Geschäft profitieren, wovon wir als Kunden am Ende natürlich auch direkt etwas haben. Andersrum können die „jungen wilden“ sicher auch noch die eine oder andere Idee weitergeben.

Außerdem soll es noch weitere Gespräche mit möglichen Vertriebspartnern und Importeuren in Deutschland und auch Spanien und Italien gegeben haben – ein Direktimport ohne Umwege scheint also in Zukunft auch möglich. Aktuell läuft der Import meist über die Skandinavischen Länder, was den Transport noch einmal extra in die Länge zieht.

Wann es soweit ist und alles letztlich auch öffentlich verkündet wird bleibt abzuwarten, wir bleiben aber natürlich am Thema dran und versuchen noch weitere Informationen dazu zu bekommen.

[Update 19.03.2015]

Der erste Kooperationspartner ist nun bekannt: Das Brauhaus Riegele aus Augsburg wird am Gemeinschaftssud beteiligt sein. Auf das Ergebnis sind wir auf jeden Fall gespannt.