Archive for : Juli, 2014

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Regen, Sonne, Musik und viel Bier: Das war das GACBB Global Craft Beer Festival 2014

Das Global Craft Beer Festival der Global Association of Craft Brewers (GACBB) ist vorüber. Was für ein Wochenende. So viele Eindrücke, so viele nette Leute, so viel unglaublich gutes Bier. Das alles zusammenzufassen wird nicht leicht, aber ich versuchs einfach mal ;). Anfangs ging es etwas chaotisch los denn der Zeitplan, wann das Festival für die Besucher eröffnet wurde ein paar mal verändert. Anfangs war nur der Samstag ab 14 Uhr geplant. Dann auch der Freitag ab 21 Uhr, am Ende ging es dann doch schon um 18 Uhr los. Also direkt aus dem Büro zum Festivalgelände in Marzahn. Bei strömendem Regen. Kein guter Start, aber es hätte schlimmer kommen können.

Am Freitag war lediglich die zentrale Bar sowie der Biergarten der Marzahner offen, die Stände der Brauereien waren noch nicht besetzt, sondern dienten uns erstmal als Unterstand. Dabei kam man auch mit anderen Besuchern ins Gespräch über das Bier, gab und erhielt Empfehlungen und schnell wurden dann auch die gekauften Biere reihum gegeben und so konnte jeder auch vom anderen probieren. An der Stelle auch Grüße an Carsten und Christoph aus Stuttgart :).

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Um kurz nach 20 Uhr war es dann auch endlich soweit und die Gewinner des Awards wurden bekanntgegeben. Nebenbei konnte man sich auch bereits die Biere die am Award teilnahmen an der Bar besorgen. Die Preisverleihung war dabei wenig spektakulär, aber ne riesen Show erwartet auf so einem Festival auch niemand. Es ging aber alles etwas schnell, mitschreiben war daher kaum möglich. Sehr gefreut hat uns aber, dass der Preis für das beste IPA direkt in Deutschland, genauer gesagt im Odenwald blieb. Gold ging hier an das Amarsi IPA vom Braukunstkeller – mehr als verdient wie ich finde. Solltet ihr auf jeden Fall mal probieren! Warum uns das so freut? Weil IPA quasi das Aushängeschild der Craft Bier Bewegung ist.
Eine komplette Liste der Gewinner wird sicher auch bald vom GACBB veröffentlicht. Sobald das der Fall ist, erfahrt ihr davon natürlich bei uns.

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Alle Gewinner in der Übersicht findet ihr hier.

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So sehen Sieger aus… Benjamin vom Braukunstkeller

Unter den Teilnehmenden Bieren gab es übrigens auch einige Experimental-Biere, die man ebenfalls an der Bar bekam. Mein Highlight war hier das ‚Fito‚ von Kissler Sörfőzde. Was daran so besonders war? Es schmeckt nach Pizza. Klingt komisch, ist aber so. Schon beim einschenken riecht es wie Pizza, beim Trinken kommen auch von Tomaten über Schinken ausschließlich Aromen zutage, die einen an Pizza erinnern. Sehr merkwürdiges Bier, aber auch nicht so eklig, wie es klingt. Aber mehr als ein kleines Glas davon vertrage ich auch nicht ;).

Hier jetzt alle Biere vom Freitag aufzulisten würde glaub ich den Rahmen sprengen. Insgesamt kamen wir auf über 30 verschiedene Biere, am Ende klappte das mit dem Einchecken dann auch nicht mehr so gut. Aber alle Fotos der Biere findet ihr in unserem Flickr Album und natürlich auf untappd.

Kommen wir zum Samstag, dem eigentlichen Festival Tag. Nach strömendem Regen am Freitag begrüßte uns der Samstag mit prallem Sonnenschein bei über 30°C. Nicht unbedingt optimales Wetter um in der Sonne zu sitzen und Bier zu trinken – ausreichend Wasser sollte man daher bei dem Wetter immer dabei haben. Wir kamen aufgrund des Wetters auch erst etwas später, um nicht vor dem ersten Bier bereits gebraten zu sein. Besonders Raimund ändert bei zu viel Sonne gerne mal die Hautfarbe von weiß auf leuchtend rot.

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Der erste Gang führte uns erstmal zum Stand der Berlin Beer Academy, denn ich hatte gehört dass es dort eine sehr gute Berliner Weisse von Brewbaker geben soll. Mit dem geringen Alkoholgehalt von nur 2,5% genau das richtige für die Temperaturen. Außerdem wollten wir bei der Gelegenheit auch herausfinden, was das denn so für Leute bei der Beer Academy sind. Zuerst trafen wir dort auf Felix aka. Bierblogger von lieblingsbier.de der die Zapfhähne bediente.  Netter Kerl, mit dem wir sicher auch noch öfter mal ein Bier trinken werden. Sylvia Kopp war ebenfalls vor Ort und veranstaltete kurze „Speed-Tastings“ während des Festivals – das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Aufgrund der vielen Internationalen Gäste gabs die Tastings auf englisch, was es etwas schwierig machte trotz guter Englischkenntnisse. Dennoch kam einiges Wissenswertes rüber. Ich freu mich schon auf das erste ausgiebige Tasting in der Academy. Nebenher hatte Sie durch die Tastings aber leider wenig Zeit, so dass wir uns immer verpassten – aber das holen wir nach.

Doch weiter zu den nächsten Ständen. Einige Brauereien kannte ich überhaupt noch nicht, beispielsweise die Dancing Camel Brewery aus Israel. Der Braumeister und Gründer David Cohen stammt aus den USA und wanderte nach Israel aus, um dort zu brauen. Auf die Idee muss man erstmal kommen. Die Biere waren den Aufwand aber wert, denn sie sind wirklich sehr gut gelungen. Am meisten beeindruckt hat mich das Leche del Diablo – ein Chili Bier, das erst sehr leicht beginnt und im Abgang dann voll zuschlägt. Erst ein kurzes Kribbeln wie bei zu viel Kohlensäure, danach eine kurze und leichte Schärfe. Alle die es probierten und mit denen ich darüber sprach waren begeistert. Hoffentlich finden die Biere auch den Weg zu uns nach Berlin.

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Die Brauerei vandeStreek aus den Niederlanden kannte ich ebenfalls nicht. Die Brauerei wurde von den Brüdern Sander und Ronald van de Streek gegründet, nachdem sie bereits einige Zeit in kleinem Maßstab selbst brauten. Empfehlen kann ich hier das Faktor 4 – ein leichtes IPA mit nur 3,8%, aber einer sehr schönen Bitternote. Wir hatten uns auch mit Sander am Freitag bei dem einen oder anderen Bier unterhalten und die Jungs haben richtig abgefahrene Ideen für die nächsten Biere. Welche das sind, möchte ich hier aber nicht wiedergeben – nicht dass die Beiden das eigentlich noch geheim halten wollten.

Besonders gespannt war ich auch auf die Harpoon Brewery. Warum? Weil sie bereits von Anfang dabei sind, seit 1986 um genau zu sein. Das schmeckt man auch, denn die Biere sind sehr ausgewogen und einfach nur lecker. Im Gepäck hatten die Amerikaner leider nur zwei Biere: Das Harpoon IPA und das Harpoon Summer Beer – ein Kölsch. Ja, richtig gelesen, die Amis kommen extra mit Kölsch in Dosen nach Berlin. Aber kein Kölsch wie man es sonst so kennt – also als verdünntes Wasser – sondern etwas aromatischer, mit einer leichten Säure. Großer Fan davon werde ich zwar trotzdem nicht, aber mir muss ja auch nicht alles schmecken. Das IPA war aber einfach klasse mit seiner Pfirsichnote und dem schön bitteren Abgang.

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Zudem waren auch Brausturm und Derer Import mit eigenen Ständen vertreten – beides sind große Vertriebsfirmen spezialisiert auf Bier. Dort gab es dann allerlei Biere von Brauereien, die nicht persönlich vor Ort sein konnten. Beispielsweise Mikkeler oder Stone Brewing.
Aber auch hier: Schaut am besten mal auf die Brauereiliste, wer alles dort war. Denn alle Stände aufzulisten würde den Rahmen sprengen. Außerdem ist das mit der Erinnerung so eine Sache, wenn man derart viele teils hochprozentige Biere probiert hat 😉

Wer wissen will was wir so getrunken und notiert haben schaut am besten auf unseren untappd Profilen vorbei: Hannes, Raimund
Es gibt aber keine Garantie auf Vollständigkeit, es war einfach zu viel.

Alles in allem ein großartiges Festival, bei dem man auch mal mit den Brauern in Gespräch kommen und noch das eine oder andere lernen konnte. Und man bekam auch Infos direkt aus den Tastingräumen des Awards. Es wurde z.B. ein Bier eingereicht, dass mit Meerwasser gebraut wurde. Von wem es eingereicht wurde, wurde uns aber nicht verraten. Nebenbei trafen wir dann auch auf den Initiator des GACBB und Organisator des Festivals Sebastian Mergel. Er hatte zwar nicht viel Zeit, aber dennoch konnten wir uns kurz mit ihm unterhalten.

Gegen Ende des Festivals, die Brauereien waren bereits am Einpacken und ein Großteil der Besucher weg, gab es dann noch ein kleines Highlight: Das restliche Bier musste weg, also wurde es sehr günstig an die Besucher verteilt. Für 10 oder 20 Euro konnte man sich einfach einen Karton vollpacken lassen, wirklich gezählt hat da aber niemand mehr. Daher hab ich zur Überbrückung bis zur Biermeile jetzt auch einen schönen Vorrat an Craft Bier zuhause stehen.

 

Global Craft Beer Festival Berlin 2014 – Freibier inklusive *Update*

In rund 4 Wochen ist es soweit: Das Global Craft Beer Festival findet in Berlin, genauer gesagt in der Alten Börse statt. Und mit der Überschrift habe ich eure Aufmerksamkeit doch eh schon, oder? 😉

Doch erstmal zum Festival an sich. Am 24.07.2014 geht es los, allerdings an diesem Tag nur für die teilnehmenden Brauereien bei einem Pub Crawl. Am 25.07. findet dann, ebenfalls hinter (leider) verschlossenen Türen, die Craft Beer Conference statt. Bis hier ist es für den geneigten Biertrinker noch nicht besonders interessant. Am 26.07. geht es dann aber richtig los und das eigentlich Festival startet. (mehr …)

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18. Internationales Berliner Bierfestival 2014

Kommendes Wochenende steht das Global Craft Beer Festival Berlin 2014  an, dicht gefolgt vom 18. Internationalen Berliner Bierfestival oder wie der Berliner sagen würde: Die Biermeile.  Daher heißt es auch vom 01.08.2014 bis zum 03.08.2014 an der Karl-Marx-Allee Biere vom feinsten. Denn das diesjährige Motto heißt: „Craft Beer – Handwerklich gebraute Bierspezialitäten.“ Natürlich unser Lieblingsthema und wir werden sicher dort sein.

Bei ca. 2400 Bierspezialitäten von 340 Brauereien aus 87 Ländern, ist die Auswahl sehr groß, mal sehen ob wir alle schaffen 😛 . Zudem wird es 20 Bühnen mit Livemusik geben, welche sich über die 2,2 Km Gesamtstrecke verteilen. Es wird also immer für genug Unterhaltung gesorgt sein. Aufgrund der Länge übrigens auch der Name Biermeile, nebenbei ist es zudem der längste Biergarten der Welt.

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Damit man auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit hat, viele verschiedene Biere zu probieren ohne gleich in den Seilen zu hängen, gibt es auch dieses Jahr wieder den traditionellen Pro(Bier)Krug. Das ist letztlich einfach ein kleinerer Bierkrug mit nur 0,2l Inhalt, um möglichst viele Biere probieren zu können.

Wie jedes Jahr gibt es auch dieses mal vier Festbiere, dabei handelt es sich um vier verschiedene deutsche Craft Biere:

BIERoLo light vom Frankenwälder Brauhaus, gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot

Wipprator Festivalbier der Traditionsbrauerei Wippra, ein traditioneller, Malzlastiger Doppelbock

Atlantik Ale der Störtebeker Braumanufaktur, ein kräftig gehopftes Ale

COCO D´OR der SchwarzwaldGold Braumanufaktur, ein säurelastiges Spezialbier, angelehnt an die Berliner Weisse

Ich glaube größer könnten die Unterschiede zwischen den Bieren kaum sein, aber das ist auch gut so. So erhält man direkt einen Einblick in die Vielfalt des Bieres.

Zu guter letzt natürlich noch die Öffnungszeiten und der Weg dorthin:

Freitag, 1. August: 12 bis 24 Uhr
Sonnabend, 2. August: 10 bis 24 Uhr
Sonntag, 3. August: 10 bis 22 Uhr

Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:

U5 bis Straußberger Platz, Weberwiese oder Frankfurter Tor
Straßenbahn 21 oder M10 bis Frankfurter Tor
Buslinie 21 bis Frankfurter Tor

Teilnehmer sollten vorab auch einen Blick auf die Festivalordnung werfen und immer daran denken: Bier ist ein Genuss- und kein Rauschmittel! Also übertreibt es nicht 🙂

 

 

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Stone Brewing Co. nimmt Kurs auf Deutschland

Stone Brewing Co. ist eine der größten US-Amerikanischen Craft-Brauereien und wurde dort 1996 von Greg Koch und Steve Wagner gegründet. Durch ihren Sitz in Kalifornien bekommt man hier in Deutschland nicht allzu viel von der Brauerei und deren Biere mit. Doch das soll sich nun bald ändern. Als erste US-Amerikanische Brauerei wagt sich Stone Brewing mit einem eigenen Produktionsstandort nach Europa.

Am Samstag kündigte Gründer Greg Koch mit den Worten „This is a historic moment for Stone. I’ve wanted to say these next words for many years now: We’re coming to Europe. We’re coming to Germany. We are coming to Berlin!“ an, dass Stone Brewing eine Brauerei in Berlin eröffnen wird. Genutzt wird hierzu das Gelände des früheren Gaswerks Mariendorf. Zum Eröffnungsevent waren leider nur geladene Gäste zugelassen, weshalb wir leider nicht dabei sein konnten.

Bis 2016 soll dort die Brauerei samt Biergarten, Restaurant und Braushop entstehen. Rund 25 Mio US-Dollar lässt man sich das Projekt kosten – wobei wir ja Berliner Großprojekte kennen, am Ende dauert es doppelt so lang und kostet 4 mal so viel 😉 Aber hoffen wir in diesem Fall, dass alles reibungslos klappt. Der ganze komplex wird mit fast 10.000 m² auch wirklich große Ausmaße annehmen. Der Standort Berlin soll dabei langfristig als Europäische Zentrale für Stone Brewing dienen, von dem aus komplett Europa mit dem Bier versorgt werden soll. Geplant ist dafür eine Kapazität des Brauhauses von mindestens 83 Hektolitern.

Ehem. Gaswerk Mariendorf

Ehem. Gaswerk Mariendorf

Neben dem Bier legt man auch besonderes Augenmerk auf das Restaurant, denn dort werden ausschließlich Gerichte serviert, deren Zutaten aus der direkten Umgebung stammen und in der jeweiligen Jahreszeit auch verfügbar sind. Wer also Wert auf gute, Regionale Küche legt sollte hier ebenfalls auf seine Kosten kommen.

Das ganze Projekt steckt jetzt natürlich noch in den Kinderschuhen und zunächst ist viel Papierkram notwendig, bevor der Umbau des Gaswerks losgehen kann. In der Zwischenzeit könnt ihr aber auch selbst mithelfen, das Projekt womöglich noch schneller zu realisieren. Dafür gibt es eine eigene Indiegogo Kampagne, bei der ihr spenden könnt. Im Gegenzug erhaltet ihr für die Spenden diverses Merchandising, Brauereiführungen, Spezial-Biere, usw. Es sind jede Menge Belohnungen verfügbar, also schaut am besten selbst mal rein.

Am spannendsten sind denke ich die Biere an sich, die in Kollaboration mit BrewDog, Dogfish Head & Victory und Baladin anlässlich der neuen Brauerei entstehen. Die Biere wird es nur so lange geben, wie der Vorrat reicht. Ihr solltet also schnell zuschlagen. Sobald die Biere ausverkauft sind, wird ein neues Kollaborationsbier angekündigt – aber auch hier wieder nur so lange der Vorrat reicht.

So ein Bier bekommt ihr übrigens ab einer Spendensumme von $50 – also rund 36€. Obendrauf gibt es auch noch zwei Gutscheine im Wert von jeweils 10€ für die beiden beteiligten Brauereien. Ich hab mir auf jeden Fall schon mal mein „SUPER Bashah“ gesichert 😉

Ich bin jetzt wirklich gespannt, ob der Zeitplan hinkommt und wir vielleicht sogar schon in 1,5 Jahren gemütlich im Biergarten ein „Arrogant Bastard Ale“ trinken können.

Und damit ihr auch wisst, was mit den Kollaborationen auf euch zukommt, hier noch die „Trailer“ zu den einzelnen Bieren.

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Neues Design bei BrewDog *Update*

BrewDog ist wohl eine der bekanntesten Craft-Brauerein Europas. Die Flaschen erkennt man schon von weitem aufgrund der teils sehr grellen, auffälligen Etiketten. Doch das wird sich nun ändern. Zwar sind die Etiketten weiterhin recht auffällig, aber jetzt eher durch das aufwändige Design denn grelle Farben.

Optisch wurden die Labels komplett überarbeitet, was wie ich finde sehr gut gelungen ist. Neben den Designänderungen wurden auch Informationen hinzugefügt. So findet man zukünftig neben den Biernamen und den Zutaten auch den genauen Stil des Biers und die s.g. ‚tasting notes‘ – also im Prinzip eine genaue Beschreibung des Biers mit den unterschiedlichen Aromen.

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Vorerst wurde nur das neue Design für das ‚Dead Pony Pale Ale‘, ‚Punk IPA‘, ‚Five AM Red Ale‘ und ‚Brixton Porter‘ veröffentlicht, die anderen Biere werden später folgen.

Ziel des ganzen Redesigns war es, die Etiketten und Labels darauf anzupassen, was wirklich in den Flaschen steckt: Handarbeit. Daher werden die neuen Etiketten auch nicht einfach gedruckt, sondern im traditionellen Buchdruckverfahren hergestellt. Sprich alles wird in teils über 100 Jahre alten Anlagen auf unbeschichtetem Papier gedruckt. Dadurch sollen die Flaschen zudem auch eine bessere Haptik bekommen.

Copyright: Brewdog

Im Handel sollten wir die neuen Flaschen ab August sehen können und ich für meinen Teil bin schon mal gespannt 😉

*Update 21.07.2014*

Bei Brewdog hat man übers Wochenende das gesamte Nutzerfeedback ausgewertet und veröffentlicht. Insgesamt kam es wohl nicht so gut an, wie erhofft, denn einem Großteil der Facebook Fans und Kommentatoren auf dem Hauseigenen Blog hat es wohl nicht gefallen. Positiver waren hingegen die Stimmen auf Twitter. Woran das liegt? Keine Ahnung. Mir gefällt das neue Design auf jeden Fall sehr gut.

Neben der Statistik wurden jetzt aber auch neue Design-Optionen für die Amplified Serie vorgestellt und es darf wieder bewertet werden. 3 Optionen stehen dabei zu Auswahl, von sehr dunklen Designs bis zu den gewohnt farbigen Elementen. Option 1 gefällt mir hier am besten, die passt einfach am ehesten zu den bereits veröffentlichten Designs der Headliner-Serie.

300 000 Liter Bier einfach mal mitgenommen

Da hatte wohl jemand mächtig Durst auf Bier. Aber hey, wer kann das besser nachvollziehen als wir? 😉 Aber das ist kein Grund einen derartigen Diebstahl zu begehen.

 

Krefeld

 

Wie wir gerade in den News lesen, wurden in den vergangenen Tagen aus einer Lagerhalle in Krefeld 300 000 Liter Bier gestohlen. Offenkundig seien wohl schon am letzten Donnerstag Verdächtige auf dem Gelände der Lagerhalle gesichtet worden. Allerdings fiel das Verschwinden der riesigen Menge Bier erst am Montag auf. Die Diebe haben sich durch ein Gartentor Zugang zum Gelände verschafft, scheiterten aber am direkten Eingang in die Lagerhalle. Über einen Umweg durch einen Büroteil gelangten Sie schlussendlich in die Lagerhalle und entwendeten eine Menge Bier die ganzen zehn Lastzugladungen entspricht. Das muss man sich mal vorstellen.

 

Zeugenaussagen zu folge wurden einige verdächtige Lastzüge auf dem Weg Richtung Duisburg gesehen und die Polizei fragt nach weiterer Mithilfe. Falls wer also eine riesige Menge Bier durch die Gegend rollen sieht bzw. die verdächtigen Lastzüge, der wird gebeten sich dort zu melden.

 

Ich frage mich allerdings gerade, was einen Lastzug verdächtig macht. Würdet ihr eine Gruppe von Lastzügen gleich Verdächtig finden?

Guinness Werbung drückt auf die Tränendrüse

Beim Stöbern im Netz stieß ich auf den neuen Guinness Werbespot. Ohne Frage eine gut gemachte Werbung, die unter die Haut geht und sicher bei vielen auch die ein oder andere Träne hervorruft. Diese Werbung trieft nur so vor Liebe, Fürsorglichkeit und Respekt den Menschen gegenüber, die sich entschieden haben ihr Land zu schützen und ihr Leben für ihre Mitmenschen zu riskieren.

 

Wenn man die Kommentare auf Youtube liest ist klar, dass diese Werbung bei den Leuten auch so gut ankommt, wie sie wirkt. Aber! Ich stell mir die Frage: „Ist es eigentlich korrekt, ein derartig brisantes Thema zum Inhalt einer Werbung für Bier zu machen?“ Bierwerbung ist doch in der Regel witzig oder gespickt mit sehr ansehnlichen Frauen. Oder liege ich da falsch? Aber schaut erst mal selber.

Und? Wie ist eure Meinung dazu?

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Kickstarter Projekt Synek – Bier zapfen ohne Fass

Ihr kennt das: Will man Bier frisch selbst zapfen, braucht man dafür ein Fass, eine entsprechende Zapfanlage, usw. Dann gibt es im Fass auch nur manche Biere – meist nur die großen Industriebiere. Zumindest wenn es um die kleinen 5L Fässer geht – denn wer hat schon eine richtige Zapfanlage in der Wohnung? 😉 Das gleiche Problem scheint es auch in den USA zu geben.
Zudem ist es für kleine Brauereien ein großes Problem, das Bier in Flaschen abzufüllen. Es ist jede Menge Arbeit, aufwändig und teuer. Außerdem diese ständige Schlepperei von vollen oder leeren Bierflaschen…

Da kommt ein Kickstarter Projekt, über das ich gerade gestolpert bin, doch eigentlich genau richtig: Synek

Um was geht es dabei? Man will Bier zapfen. Zuhause. Frisch. Ohne Fass. Der Trick ist dabei so einfach wie genial: Statt einem Aluminium-Fass kommen hier Vakkumversiegelte „Säcke“ zum Einsatz. Klingt erstmal nicht spektakulär, kennt man ja z.B. schon von Wein. Der Clou ist aber, dass diese Säcke ohne großen Aufwand befüllbar sind. Man kann die Säcke sogar einfach an einen Zapfhahn in der Lieblingskneipe anschließen und füllen. Den nötigen Adapter dafür erhalten interessierte Brauereien sogar umsonst. Wiederbefüllbar sind die Säcke ebenfalls, allerdings wird aufgrund der Beschaffenheit der Säcke davon abgeraten.

Das Gerät ist dabei in etwa so groß und schwer wie so ein Mini-Ofen und funktioniert mit nur einem Stecker. Sprich dort wo eine Steckdose ist, kann gezapft werden.

Aber am besten seht ihr euch mal die Videos an, das beschreibt es noch besser, als ich das mit Worten könnte 🙂 Fangen wir mal ganz vorn an mit der eigentlichen Vorstellung des Geräts:

 

 

Wie die Säcke befüllt werden könnt ihr euch hier angucken:

 

 

Und das sagen die Brauereien dazu:

 

 

Wie ich finde ein sehr spannendes Projekt, allerdings leider auch etwas teuer. Wer schnell ist kann sich noch via Kickstarter den Early Bird Preis von $299 (rund 220 €) sichern, der reguläre Preis liegt bei $349 (256€). Die Produktion soll Anfang 2015 starten, denn komplett finanziert wurde es bereits. Zu den Versandkosten werden leider keine konkreten Angaben gemacht, auch ist noch offen wie weit sich das System in Deutschland durchsetzen kann. Denn auch wenn der Adapter theoretisch überall passt, muss man natürlich auch sein Bier dort abfüllen dürfen. Da aber auch schon größere Brauereien wie z.B. BrewDog mit dabei sind bin ich da recht optimistisch.

So, wer bestellt sich jetzt einen? 😉

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Angetrunken: Köstritzer Meisterwerke

Neulich stießen wir im Supermarkt auf die Köstritzer Meisterwerke und wer wären wir, wenn wir uns nicht gleich ein 4er Paket gekrallt hätten? Und selbstverständlich wollen wir euch nun was zu diesem erstaunlich guten Bieren erzählen. Aber vorab erstmal etwas zur Köstritzer Brauerei selber.

 

 

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Ich weiß nicht ob ihr es gewusst hättet, aber die Köstritzer Brauerei gilt als eine der ältesten Deutschen Brauereien, das Sie bereits im Erbzinsregister als „Köstritzer Erbschenke“ auftauchte.  In den folgenden drei Jahrhunderten wechselte die Brauerei dann Ihre Namen in „ritterschaftliche Gutsbrauerei“ (ca. 1696) und später in „Fürstliche Brauerei zu Köstritz“ (1806). Im 19. Jahrhundert gewann die Brauerei und deren Erzeugnisse eine große Beliebtheit und historisch wichtige Persönlichkeiten wie Johann Wolfgang von Goethe und Wilhelm von Humboldt waren eingefleischte Fans, auch wenn Herr von Humboldt seiner Gattin in einem Brief klagte, dass das Ausmaß seines Konsums ihn belaste es bei Goethe aber scheinbar noch exzessiver war.

Bereits im Jahr 1896 hatte die Brauerei bereits einen Ausstoß von 25.000 Hl von denen beinahe die hälfte Schwarzbier war, welchem bis weit ins 20. Jahrhundert eine heilende Wirkung nachgesagt wurde und die Brauerei auch dies so bewarb.

Weitere wichtige Zeitpunkte in der Geschichte der Brauerei waren die Enteignung 1948 und die dadurch resultierende Umwandlung in die VEB Köstritzer Schwarzbierbrauerei. In der DDR war es zu der Zeit die einzige Brauerei, welche Bier exportierte und dies auch in die BRD und später in den kompletten Osteuropäischen Bereich.

1991 war es dann schließlich soweit und die Köstritzer Brauerei wurde zu 100% von der Bitburger Holding übernommen, bis 1993 wurde die Brauerei stark modernisiert und die Marke „Köstritzer Schwarzbier“ wurde am Markt etabliert. Bis heute wurde der Ausstoß der Brauerei auf satte 700.000 hl im Jahr gesteigert. Aber es gibt ja nicht nur das Köstritzer Schwarzbier, sondern natürlich verschiedene weitere Sorten wie Pils, Pils Radler, Spezial Pils und Kellerbier, sowie immer wieder limitierte Aktionsbiere wie die Köstritzer Meisterwerke aktuell.

 

Kommen wir nun zum vermutlich Interessanteren – den Meisterwerken selber.

 

Das Köstritzer Meisterwerke Pale Ale (6,4%): 

 

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Köstritzer selber beschreibt das Pale Ale als „Stark gehopfte Bierspezialität mit herber Zitrusnote“. Das Ale selber ist mittel dunkel, hat einem schwachen Rotstich und ist zudem leicht trüb. Ein sehr ansehnliches Ale.  Im ersten Moment schmeckt man die angepriesene Zitrone heraus aber auch einen hauch von Orange. Hannes meint, dass er auch etwas Grapefruit herausschmeckte, aber ich bin mir da nicht so ganz sicher. Im Abgang ist das Bier recht bitter, was uns persönlich gut gefällt. Der Geschmack hat uns gänzlich überzeugt.

 

Das Köstritzer Meisterwerke Witbier (5,4%):

 

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Hier lautet die Beschreibung von Köstritzer „Feine Weizenbierspezialität mit chraktervoller Fruchtnote“. Wie man auf dem Bild erkennt hat es die Weizenbier typische Helligkeit, aber auch die Trübe, die die belgischen Vorbilder mit sich bringen. Ich muss sagen ich bin kein Weizentrinker, aber uns beide hat auch dieses Bier äußerst überzeugt. Das Wittbier ist angenehm süffig. Im ersten Moment wirkt es etwas trocken geht aber dann in fruchtig über. Die Litschi schmeckt man sehr gut raus und im Hintergrund eine leichte Zitronen Note. Im Abgang etwas säuerlich und leicht bitter.

 

Köstritzer hat mit seinen Meisterwerken ein wirklich solides Ale und ein leichtes, fruchtiges Witbier hergestellt. Ich persönlich bin wirklich ein wenig traurig, dass es sich um eine limitierte Abfüllung handelt. Denn ich würde mir sicher auch noch häufiger die Meisterwerke aus dem Supermarkt fischen. Und das raten wir euch auch. Probiert es einfach mal. Uns hat es sehr überzeugt. Aber euer Eindruck interessiert uns natürlich auch. Schreibt einfach einen Kommentar.

 

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Berlin Beer Academy – Trinken mit know-how

Wer nach Hintergrundinformationen und Wissenswertem zu Bier sucht, wird im Internet quasi erschlagen von Seiten, Wikis und anderen Angeboten. Für die Berliner gibt es jetzt seit einigen Monaten eine deutlich bequemere Möglichkeit, sich mit Wissen, Hintergründen und auch mit leckeren Bieren zu versorgen: Die Berlin Beer Academy.

Sich selbst beschreibt die Academy mit folgenden Worten: „Das internationale Institut für Bier Wissen und Bier Genuss in Berlin“

Gegründet wurde die Berlin Beer Academy von der Bier-Sommelière Sylvia Kopp und dem Brauer Olav Vier Strawe am 29.07.2013. Der Einstand wurde dann auf der Biermeile Anfang August gebührend gefeiert mit rund 100 frisch aus den USA importierten Craft Bieren.

Berlin Beer Academy prŠäsentiert weitgereiste Bier-RaritäŠten und amerikanische BraukŸünstler auf der Biermeile (Bildquelle: obs/Berlin Beer Academy/Stephan Röhl)

Als Teilnehmer soll einem dort vor allem das Grundlagenwissen vermittelt werden. Aber auch tiefgreifendes Wissen über die Braukunst, die Zutaten und die Zusammensetzung von Bier wird hier doziert. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Kursen, Beer-Tastings, oder Events für man sich registrieren kann. Eine komplette Liste mit den aktuellen Kursen findet Ihr direkt auf der Website der Berlin Beer AcademyGanz umsonst sind die Kurse selbstverständlich nicht, je nach Event oder Kurs fallen bis zu 55€ pro Person für die mehrstündige Teilnahme an. Da auch exklusive und schwer erhältliche Biere verkostet werden geht der Preis aber in Ordnung. Zusätzlich bekommt man die Biere ja immerhin auch noch von echten Profis erklärt. Die Gründerin Sylvia Kopp gilt nicht umsonst als eine der 5 beste Bier-Sommelière Weltweit.

Zusätzlich zu den normalen Kursen direkt an der Beer Academy gibt es noch Sonder-Events wie den Craft Beer Pavilion auf der Biermeile oder auch Bier Dinner. Auch auf dem Global Craft Beer Festival wird man vor Ort sein und ihr könnt dort an den Tastings teilnehmen.

Sehr schön finde ich dabei, dass die Vorträge rund ums Bier nicht nur einfach gehalten werden, sondern dabei auch immer die dazu passenden Biere verkostet werden. So kann man das gerade gelernte auch direkt am „lebenden“ Objekt ausprobieren. 

Wir werden uns die Angebote bei Gelegenheit natürlich auch einmal selbst angucken – insbesondere auf den Festivals werden wir definitiv an den Ständen vorbeischauen.